■Stellungnahme aus physiotherapeutischer Sicht zum Easy-Rider®
von Jessica Schulte

(Physiotherapeutin und Manualtherapeutin)/ www.KG-Frensdorff-Schulte.de

Immer wieder werden wir in unserer Physiotherapeutischen Praxis konfrontiert mit jungen Müttern, die über häufig wiederkehrende Rückenschmerzen klagen.
Aus meiner langjährigen Berufserfahrung als Physiotherapeutin weiß ich, wie wichtig neben der physiotherapeutischen Behandlung auch die Prävention ist.
Oft steht die Mutter vor der folgenden Situation: Die alltägliche Hausarbeit muss getan werden, das Kind quengelt und möchte am liebsten immer wieder auf den Arm. Kaum eine Mutter stellt in dieser Situation die eigene Gesundheit vor den Liebesbedürfnissen seines Kindes.
Da eine Hand schließlich noch für die weitere Hausarbeit "übrig" bleiben muss, wird die eigene Körperhaltung der Mutter nun zu einer einseitigen Belastung für die Bandscheiben, Bänder und es kommt zu einer einseitigen, asymmetrischen Gelenkstellung in der Wirbelsäule, im Beckenbereich und auch des Schultergürtels. Verspannungen bis hin zu Blockierungen in den Facettgelenken der Wirbelsäule oder des Kreuzbein-Beckengelenks (ISG) sind durch diese Fehlhaltung oftmals die Folge.

Durch den Easy-Rider® gibt es nun die Möglichkeit diesen "Circulus vitiosus" (Teufelskreislauf) zu durchbrechen.

Ohne den Easy-Rider® muss die Mutter sich zur entgegengesetzten Seite neigen, um Platz auf der Beckenschaufel (Hüfte) für das Kind zu schaffen. Weiterlaufend reagiert die Brustwirbelsäule und auch wiederum die Halswirbelsäule mit entgegengesetzten Neigungs- und auch Drehbewegungen. Wird das Kind größer, ist auch immer mehr der Schultergürtel und der haltende Arm in schmerzhafter Belastung.
Wenn nun zusätzlich auch noch Vorschädigungen der Wirbelsäule in Form von Bandscheibenschäden und/oder skoliotischer Verkrümmungen vorliegen, ist eine schmerzhafte Reaktion des mütterlichen Rückens vorprogrammiert. Die statische Fehlhaltung der Mutter kann in diesem Fall z.B. zu Sehnenansatzreizen, Myogelosen, muskulärem Hypertonus oder durch die einseitige Bandscheibenbelastung auch zur Verlagerung der Bandscheibe und schlimmsten Falls zum Bandscheibenvorfall führen.

Durch den Easy-Rider® wird:

1. Das Gewicht des Kindes über den Beckengurt gleichmäßig auf die linke, sowie auf die rechte Beckenschaufel verteilt. So wird der Beckenring symmetrisch belastet und es kommt nicht zu einer Mehrbelastung einer Beckenseite oder eines Beines. Genau wie bei einem gut sitzenden Wanderrucksack, wird das Gewicht des Kindes von der Rückenmuskulatur auf das Becken verlagert, welches durch seinen anatomischen Bau eine viel größere Last problemlos verkraftet, als die kleinen Facettgelenke der Wirbelsäule.

2. Die "bogenförmige" Fehlhaltung der Mutter ist nicht mehr notwendig, um Platz für das Kind auf der Hüfte zu schaffen. Da das Kind mit dem Easy-Rider® neben der Hüfte sitzt, kann die Wirbelsäule von der Basis an, d.h. vom Kreuzbein, aufsteigend über die Lendenwirbelsäule bis in die höheren Abschnitte (Brust- und Halswirbelsäule) im Lot, also in ihrer physiologischen Position verbleiben und kann ungehindert in alle Alltagsbewegungen sich physiologisch neigen und drehen. Eine Mehrbelastung der Bandscheibe, Sehnen, Bänder und Muskeln wird dadurch vermieden.

Die Anwendung des Easy-Rider® ist aus meiner Sicht medizinisch eindeutig zu empfehlen. Egal, ob die Mutter schon Vorschädigungen im Rückenbereich vorweist oder nicht, sollte präventiv das Kind rückenschonend mit Hilfe des Easy-Rider® getragen werden.
Da freut sich nicht nur das Kind!

Jessica Schulte (Physiotherapeutin und Manualtherapeutin)



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